15. Oktober 2009: Personalwesen und Wissensmanagement als Brücken zwischen den unterschiedlichen Denkmodellen und Sinnprovinzen in den Unternehmensbereichen.
Einladung zum Stammtisch der GfWM Frankfurt / Rhein-Main am Donnerstag den 15. Oktober 2009
Liebe Freundinnen und Freunde des Wissensmanagements,
was nützt die kreative Erzeugung von neuem Wissen, die technisch innovative Bevorratung und Speicherung, wenn es nicht anschließend so verteilt und genutzt werden kann, daß es dem Unternehmen oder der Organisation einen Vorsprung bringt?
Dietmar Franck hat sich mit dieser Fragestellung in Wissenschaft und Praxis fundiert auseinandergesetzt. In seinem Vortrag stellt er uns zum einen die Zusammenhänge an einem praktischen Beispiel dar und arbeitet die wichtige Brückenfunktion von Querschnittsfunktionen wie dem Personal- oder dem Wissensmanagement-Bereich heraus. Besonders interessant dürfte auch die Diskussion werden, für die wir ausreichend Zeit eingeplant haben.
Das Thema:
Personalwesen und Wissensmanagement als Brücken zwischen den unterschiedlichen Denkmodellen und Sinnprovinzen in den Unternehmensbereichen.
„Wir haben Probleme in der Zusammenarbeit der Fachbereiche …" - diesen häufig ausgesprochenen Satz nimmt Dietmar Franck zum Ausgangspunkt seines Vortrags. Anhand eines konkreten Klientenbeispiels aus seiner Beratungspraxis, „Entstörung einer Wertschöpfungskette", werden (verallgemeinerbare) Hintergründe erläutert und Lösungsansätze ausgeleuchtet.
Anhand des Falles wird deutlich, wie die mit leichter Hand entworfene ökonomische Konstruktion von Geschäftsprozessen, bspw. anläßlich von Reorganisationsprojekten, gerne die sozialen wie individuellen Voraussetzungen wie Folgen von Arbeitsteilung übersieht, deren Reentry als Kosten zulässt und somit die nächste Veränderungsschleife einläutet. Diese „Wissens-Leerstellen" lassen sich beobachten, verstehen und bearbeiten.
Mentale Modelle, Sinnprovinzen bis hin zur Pfadanalyse sind Modelle unterschiedlicher Herkunft, um reale Wissens-, Denk und Handlungsmuster zu verstehen und zu interpretieren. Die Interpretation des Klientenbeispiels mit den Mitteln der Pfadanalyse macht deutlich, wie „Lock-ins" und Pfadabhängigkeiten entstanden sind, u.a. durch herrschende Rahmenbedingungen. Die gewählten Interventionen in der Praxis zeigen auf, mit welchen Mitteln das „De-locking", die Pfadbrechung und Kreation eines neuen Pfades gelungen ist, der letztendlich die horizontale Integration der Teilprozesse der gesamten Wertschöpfungskette ermöglichte und die geforderte Einsparung von Fehlerkosten ermöglichte. Vor diesem Hintergrund lassen sich allgemeinere Schlußfolgerungen für ein wirksames Wissens- wie Personal-Management ableiten.
Der Referent:
Dietmar Franck studierte Soziologie, Politologie, Psychologie, Volks- und Betriebswirtschaftslehre an der Universität Tübingen. Nach dem Examen folgte eine siebenjährige Phase wissenschaftlicher Forschung und Lehre im interdisziplinären Studienschwerpunkt „Arbeit-Personal-Organisation" der Universität Trier mit den entsprechenden Forschungs- und Lehrschwerpunkten
In einer zweiten Phase, seiner fünfzehnjährigen Unternehmenspraxis vom Trainingsreferenten in der Industrie bis zur Personalleitung einer Bank und Geschäftsführer der Akademie Schloß Hohenkammer, hat Herr Franck ein Tätigkeits- und Erfahrungsspektrum aufzuweisen, das alle Aktivitäten des HR-Managements umfaßt, und zwar unter den schwierigen Bedingungen von Sanierungen, Verschmelzungen und Umfirmierungen.
In der dritten Phase gründete Herr Franck 2002 seine eigene Beratungsgesellschaft „Dietmar Franck I Human Resource Consulting". Schwerpunkte der Beratungstätigkeit sind die Neuausrichtung der HR-Funktionen, Transformations-Projekte sowie Systemische Beratung und „Meta-Consulting".
Datum:
Der Stammtisch findet am Donnerstag den 15.Oktober 2009 statt.
Empfang wie immer ab 18.30 Uhr,
Beginn des Vortrags um 19.00 Uhr,
Ende 20.30
Ort / Anfahrt:
Die Veranstaltung findet im Gebäude der IHK am Börsenplatz in Frankfurt statt.
Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main
Börsenplatz 4
60313 Frankfurt
Wir sind im Raum "Mercur".
Wenn Sie möchten, gehen Sie anschließend noch mit zu Kuffler und Bucher am Opernplatz. So haben wir die Möglichkeit, uns in lockerer Runde noch weiter auszutauschen.
Das nächste Parkhaus ist das Parkhaus Börse, aber z.B auch das Parkhaus "Alte Oper" ist nur ein paar Schritte entfernt.
U- und S-Bahn halten beide an der Station "Hauptwache".
Wir sind Gast der IHK-Innovationsberatung Hessen.
Dank der Sponsorship der IHK ist kein Beitrag erforderlich.
Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!
Beste Grüße
Ingrid Heinz
Koordinatorin des GfWM-Stammtischs Frankfurt Rhein/Main
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