Live-Blog: Business Talk am 11.11.2006 in Dortmund
12:00 Uhr: Grußwort Prof. Dr. Becker (Rektor der Universität Dortmund)
- Vorstellung Zentrum für Weiterbildung
- Problematik der Kontinuität von Wissen auch in der Universität
- Herausforderung besteht darin, wissenschaftliche Erkenntnisse und Methoden für den Mittelstand nutzbar zu machen
12:15 Uhr: Grußwort Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
- Kein Vertreter vom BMWI anwesend
- Plattform http://www.wissenmanagen.net
- Konferenz Wissen macht Zukunft am 19./20.06.2007
12:20 Uhr: Grußwort Prof. Dr. Uwe Wilkesmann
- Referent: Uwe Wilkesmann
- Warum Wissensmanagement?
- Kritische Erfolgsfaktoren: Wissen ist Macht, Motivation, Organisationskultur, Organisationsstruktur, Technik
- Aktuell Studie zum Wissensmanagement in unterschiedlichen Ländern läuft
12:30 Uhr: Grußwort Ulrich Schmidt
- Referent: Ulrich Schmidt (Gesellschaft für Wissensmanagement e.V., enBW)
- Wichtige Entwicklungen: zunehmend globale Vernetzung, kürzer werdende Innovationszyklen, zunehmende Komplexität
- Mission der GfWM
- Wissen macht den Unterschied: Nutzen Sie Wissen als Ihr ureigenstes Unterscheidungsmerkmal zum Wettbewerb!
12:40 Uhr: Die Narren des Wissensmanagements - Wozu noch ein Projekt?
- Referent: Klemens Keindl (Core Business Development)
- Projekt Metora
- Erfahrungsberichte bei der Einführung von WM-Maßnahmen - Das Schweizer Taschenmesser des WM (Methoden wie z.B. Wissens-Laufliste)
- Studie Wissen als Wettbewerbsfaktor in KMU
13:00 Uhr: PAS "Wissensmanagement in Netzwerken"
- Referent: Mirko Auerbach (FIR RWTH Aachen), Peter Kehren (regio IT)
- PAS = Publicly Available Specification
- Projekt WikoR (Wissensmanagement für kommunale Rechtsämter)
- Phasenorientierte Vorgehensweise: Initialisierung, Konzeptionm Implementierung, Erprobung und Bewertung
13:20 Uhr: Die Wissenslandkarte der GfWM
- Referent: Simon Dückert (Gesellschaft für Wissensmanagement e.V., Cogneon GmbH)
- Definition Wissenslandkarte: Eine Wissenslandkarte ist eine grafische Darstellung von Wissensgebieten und deren Struktur. Die Wissenslandkarte ermöglicht Zugriff auf Wissensträger und Wissensobjekte.
- Funktionen einer Wissenslandkarte: Einheitliche Sprache herstellen, Transparenz herstellen, Fokussierung ermöglichen, In der Wissensbasis navigieren, Strategie operationalisieren
- Wissenslandkarten am Beispiel von regiolog.com, dem Wissensportal für die Metropolregion Nürnberg
- Die Wissenslandkarte der GfWM
13:40 Uhr: Wie wird Wissen in Asien gamanagt?
- Referentin: Frau Ritter (Knowledge Enterprises Hong Kong)
- Transfer von Wissen bei dem Gang von wissensintensiven Firmen nach Asien, Outsourcing von komplexen Geschäftsprozessen
- Problem: Sichtweise "wir transferieren Wissen nach Asien", Rückfluss von Wissen wird vernachlässigt
- Interkulturelle Unterschiede bei den Begriffen: Information (Verträge, Fakten Daten vs. Beziehung, Vertrauen, Geheimnis), Taxonomie, Humankapital, Wissen, Geistiges Eigentum
- China Company Research Services, Wisers
- Knowledge, ideas, information are most peculiar entities with properties unlike those of secrets (Nico Stehr: Knowledge Societies)
- Taxonomie: Kuh Huhn Gras ... was gehört zusammen (im Westen wird meist Huhn und Kuhn genannt, in Asien nicht)
- Im Westen: fundierte Wissenssoziologie, in der chinesischen Philosophie existiert keine Epistemologie (Trennung zwischen Wissen und dem Wissensträger wird nicht gemacht)
- Untrennbarkeit von Person und Wissen (Kommentar: Cartesian Split)
- Wissensmanagement is rarely constrained by IT (Maris Martinsons, Faculty of Business City University Hong Kong)
- Beziehungsnetzwerk, Guanxi
- Meiner Meinung nach ein sehr guter Vortrag :)
Ab 14:00 Uhr: Business Talk
Ab 15:00 Uhr: Networking- simon.dueckert's blog
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