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Open Source

Numberland, ein Ingenieurbüro mit den Arbeitsgebieten Open Source Software (OSS), Prozessoptimierung, Wissensmanagement, Innovationsmanagement, Strategiemanagement und Technologiescouting stellt seinen Open Source Leitfaden für Unternehmen in der Version 1.0 vor. Zielgruppe sind hauptsächlich Inhaber, Geschäftsführer und leitende Angestellte von kleinen und mittleren Unternehmen, die sich über Einsatzmöglichkeiten, Nutzenpotentiale und Entwicklungsstrategien von OSS informieren möchten. Produkt- oder IT-Kenntnisse werden nicht vorausgesetzt.

Der Leitfaden enthält zahlreiche für Anwender verständliche Artikel von Collax, HP, MySQL, Red Hat, SUN und anderen Anbietern. Darüber hinaus sind weitere, im Internet verfügbare Studien und Marktübersichten zum Thema OSS genannt; ausserdem sind 148 Profile verbreiteter OSS-Produkte enthalten, untergliedert in folgende Bereiche:

- Plattformen
- Software für den Arbeitsplatz (Büroarbeitsplatz, incl. zusätzliche Werkzeuge und Büroarbeitsplatz für Fortgeschrittene, Sicherheitstools, Grafik-, PR/CC- und DTP-Arbeitsplatz, Webmasterarbeitsplatz, Datenbank- und Softwareentwicklerarbeitsplatz, F&E-, QM-Arbeitsplatz, Administratorarbeitsplatz)
- Software für den Server (Contentmanagementsysteme, Wikis, Blogs, Groupwaresysteme, Shopsysteme, Marketing und Vertrieb, Produktion und Beschaffung, Web Based Learning, Projektmanagement, Helpdesk, Telefonanlage, Suchen).

Der Leitfaden ist unter der Adresse http://www.opensource4ebusiness.com kostenfrei im PDF-Format verfügbar.

Die Adresse lautet: http://www.opensource4ebusiness.com/Oss4EBizLeitfadenV120.pdf

Eine nächste Version des Leitfadens ist für den Herbst 2006 geplant.

Kommentare

Bild von stefan.bleses

Open Source auf dem

Open Source auf dem Vormarsch

Der Einsatz von Open Source-Technologien wird bei der Umsetzung von IT-Projekten immer beliebter. Das zeigt eine aktuelle Studie von Joinvision. Besonders im Bereich der Datenbanken lässt sich erkennen, dass das Open Source-Produkt MySQL mit beinahe 30 Prozent Anteil bereits häufiger verwendet wird als so renommierte Datenbanken wie Oracle beziehungsweise SQL-Server, welche einen Anteil von etwas unter 25 Prozent haben.

Bei den Betriebssystemen gewinnt Linux mit einem derzeitigen Anteil von 27 Prozent ständig an Bedeutung auf Kosten von Unix beziehungsweise Unix-Derivaten (derzeit nur noch zehn Prozent) und den Mainframe-Systemen. Microsoft kann dabei mit Windows den Anteil von knapp unter 60 Prozent konstant halten.

Auch im Bereich der Programmiersprachen ist ein vergleichbarer Wandel erkennbar. Dominierten in den 90er Jahren PL/I, Cobol und Assembler in der Mainframe-Entwicklung, C und C++ in der Midrange-Entwicklung mit einem Gesamtanteil von bis zu 70 Prozent, sind es gegenwärtig vor allem Java, Javascript und PHP, die fortlaufend deutlich an Einfluss gewinnen. Aktuell halten sie bei einem Anteil von knapp 50 Prozent. Während Betriebssysteme bedingt durch Lock-Ins relativ lange Lebenszyklen haben (abgesehen von den ständigen Releasewechseln), ist der Lebenszyklus von Programmiersprachen kürzer.

Zusammenfassend spricht vieles dafür, dass Open Source nicht nur zu einem fixen Faktor in der IT geworden ist, sondern der Marktanteil von Open Source Technologien weiter ansteigt.

Bild von stefan.bleses

Open Source wird Mainstream!

Open Source wird Mainstream! Am Gartner Open Source Summit 2006 haben Gartner-Analysten ihren Enterprise-Kunden die eindeutige Empfehlung herausgegeben, sich mit dem Phänomen Open Source zu beschäftigen.

Am diesjährigen Open Source Summit, der am 13. und 14. Juni in Barcelona abgehalten wurde, zeigte Gartner’s Mark Driver klar auf, dass Open Source „Mainstream“ geworden ist („you cannot ignore Open Source“).

Der Anteil von Open Source am Software-Markt steigt schnell - von 7% (oder 12 Mia. USD) im Jahre 2005 auf 15% (oder fast 42 Mia. USD) im Jahre 2010. Momentan wachsen Open Source und Eigenentwicklungen auf Kosten der kommerziellen Software-Anbieter. Und von der Nutzung im Rahmen der Infrastruktur ist Open Source daran, auch in den Applikationen eine immer grössere Rolle zu spielen.

Gartner empfiehlt, eine formale Policy und Guidelines für Management, Evaluation, Einsatz und Support von Open Source zu definieren - Mark Driver: „Those who don’t will be in deep trouble!“ Weiter rät Gartner ihren Kunden, Open-Source-Komponenten in Entwicklungsprojekten einzubeziehen, um Projektkosten und -laufzeiten zu kürzen. Für Gartner ist klar, dass bis im Jahre 2010 bei mindestens 80% der Global 2000 Firmen Open Source auch bei unternehmenskritischen Applikationen zum Einsatz kommen wird. Gartner empfiehlt ihren Kunden, frühzeitig nach auf Open Source spezialisierte Professional Services und Support Firmen Ausschau zu halten.

Bild von simon.dueckert

Gerade war auch ein Artikel

Gerade war auch ein Artikel zu Open-Source-Software (OSS) im isreport. Besprochene Systeme waren: